Seiten

Mittwoch, 26. September 2018

Goldene Milch

(*Werbung,  weil Markennamen genannt werden und nein, ich verdiene daran nichts)

Mit sogenannten "food trends" ist das ja immer so eine Sache. Zum einen halte ich  persönlich überhaupt nichts von dem Gehype bestimmter meist asiatischer Pflänzchen, die auf einmal in aller Munde sein sollen und oft ohne wirklich zu schmecken, vom Konsumenten runtergewürgt werden, weil sie ewige Jugend, den  6er im Lotto oder wasauchimmer bescheren sollen.
Die Goldene Milch kommt aus dem Ayurveda und gehört leider dazu... Mitstreiterin im Kurkumatrend sozusagen. Aber das sei ihr verziehen, ich mag sie trotzdem. Und nicht, weil Kurkuma irgendwas mit meinen CRP-Werten macht, sondern weils total lecker ist und gerade jetzt, da es doch merklich herbstelt und abends schon mal kühl wird,  wunderbar Körper und Seele wärmt.
Rezepte gibt es viele, Fertigpulver auch (ich kann das von Bio primo empfehlen, wohingegen das von lebepur bei mir leider durchgefallen ist).
Ich mache sie, wenn ich sie frisch koche, so:
Frische Kurkumawurzel (ca 3cm, das ist etwa ein halbes Wurzelstück) und ein kleineres Stück Ingwer fein reiben (Handschuhe ! Kurkuma färbt stark.) und mit einem Stück Zimtstange und evtl auch ein paar Kardamonkapseln in Milch aufkochen. Hierfür nehme ich Hafermilch, aber das ist jedem selbst überlassen.



Ein wenig ziehen lassen und abfiltern. Man kann das Gekrümel auch mittrinken, aber nunja.... ist nicht so toll. Den Klecks Honig zum Schluss nicht vergessen!



Und genießen.
Ist die Farbe nicht toll, wenn die Sonne in die Tasse scheint?


Kommentare:

  1. Ich bin da voll bei dir. Ich halte auch nichts von diesen Hypes. Die goldene Milch finde ich aber auch super lecker! Habe sie bisher aber nur fertig gekauft und noch nie selbst gemacht. Das wird sich nun ändern dank deinem tollen Rezept, danke Dir! Wenn man übrigens eine Pflanze mit wirklich entgiftenden Eigenschaften sucht, braucht man nur in den heimischen Garten zu schauen, da haben wir ganz tolle Pflanzen. Die Mariendistel ist zum Beispiel eine davon. Da gibt es auch gute Informationen auf https://www.vitaminexpress.org/mariendistel/ zu, wenn man sich da kundig machen möchte. Aber wir müssen auf jeden Fall keine überteuerten asiatischen Pflanzen bis nach Europa einfliegen, die unsere Umweltbillanz zerstören, nur damit große Firmen wieder etwas zum Verkaufen haben, das wir nicht selbst anbauen können. ;)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für dein Statement.
      Genau so sehe ich das auch. Es gibt eigentlich zu so ziemlich allen "Asiasuperfoods" eine heimische Alternative.

      Löschen

Dankeschön, daß du dir die Zeit nimmst und hier ein paar Worte hinterläßt...