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Freitag, 21. April 2017

Bärlauchsalz


Bevor die aktuellen Nachtfröste mir den Bärlauch im Garten kaputt machen, habe ich noch schnell geerntet und Bärlauchsalz gemacht.  
Dazu einfach die Blätter in grobes Meersalz mit einem Mörser einarbeiten und bei niedriger Hitze im Backofen trocknen lassen (Tür dabei einen Spalt auflassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann).


wieder Knöpfe..

Nein, ich liege derzeit nicht auf der faulen Haut.

Ich habe endlich mit dem Riding Jacket zur Weste aus der Januar-HSF Challenge begonnen.
Aktuell bin ich dabei, die Knöpfe zu wickeln....   ich finde die Farben toll, eine schöne blau-silber Kombination. Das blaue taucht in der Seide wieder auf, wie auch im Muster der Weste, silbern wird die Borte...  ich bin gespannt.



Sonntag, 26. März 2017

neues Jäckchen und mehr

Nachdem in den letzten Tagen und Wochen einige Kundenwünsche fertig gestellt worden sind, blieb nebenher auch noch Zeit für ein paar Kleinigkeiten für die eigene Ausstattung.
Schon etwas länger fertig ist der lange schwarze Spazierstock. Der Knauf ist ein Original, Mitte 19tes, von der Form aber auch i.O. fürs 18te, wie ich finde. Leider bekam ich keinen passenden Rundstab, so dass er auf der gesamten Länge sehr gleichmäßig um ca 3mm herunter geschliffen werden musste und am Ende dann zu einem konischen Verlauf  bearbeitet wurde.




Den Hut habe ich ja schon im letzten Monat gezeigt und ganz neu ist die Jacke fürs spätere 18te. Sie ist aus dem einfachen Schnitt für eine Anglaise umgebastelt.
Ich liiieeebe Schößchen und dieses recht üppige ganz besonders.
Erstmalig ausgeführt gestern zu einem wunderbaren Abend mit Freunden bei den Herrschaften von Pöllnitz, die zum Frühjahrsfest geladen hatten, und heute nochmal schnell für ein paar Bilder spazieren geführt...


Freitag, 24. März 2017

Knopflöcher


Manche hassen sie, ich mag sie.
Knopflöcher.

Und dank der Zusammenarbeit mit einem neuen Schmied konnten wir jetzt auch endlich die Knopflocheisen nach Vorbildern aus dem 18. Jh ( buttonhole chisel ) in Angriff nehmen und umsetzen.
Ein eigentlich ganz simples Werkzeug; supereinfaches Prinzip, aber so toll damit zu arbeiten. 
Die Knopflöcher werden sauber und vor allem alle gleich groß.
Sie werden nicht geschnitten, sondern einfach in den Stoff gestanzt. Ein Schlag und fertig...  


Naja, bzw fast fertig ... ein bisschen genäht werden muss dann schon noch ;)




Die Eisen sind über den etsy-Shop zu erhalten. Wir fertigen auf Bestellung nach Wunschmaß.
Mögliche Maße sind zwischen 12 und 35mm.

Mittwoch, 8. März 2017

Kärnten


Kleine Auszeit am Wörthersee - schön wars. 


Donnerstag, 23. Februar 2017

HSF 2017 #2: Re-make, Re-use, Re-fashion


Die zweite HSF Challenge in diesem Jahr läuft unter dem Thema "Re-make, Re-use, Re-fashion". Ziel ist es, etwas altes bestehendes umzubauen u.ä.
und da mir vor kurzem ein Glücksfall in Form eines Konvolutes von Stroh- und Filzhüten in die Hände gefallen ist, bot sich das Umbauen von einem der Strohhüte an.

Die Krone wurde also aufgetrennt und abgewickelt, um dann anschließend abgeflacht in Form einer Bergere wieder zusammen genäht zu werden.
Danach mit Seidenchiffon dekoriert, Schrägband als Einfassung und zum Abschluß noch zwei helle Straußenfedern eingesteckt - fertig.



The Challenge: #2 Re-make, Re-use, Re-fashion

Material: an used straw hat, silk chiffon, bias tape 

Pattern: my own

Year: around 1760 and later

Notions: thread of course, feathers

How historically accurate is it?   the used straw hat has not been made by hand and I used polyesther thread for sewing, all seams are done by hand - well, I think, it is okay 

Hours to complete: roundabout 6 hours to complete

First worn: not yet

Total cost: the silk was a leftover, the hat a real bargain - bought it used for 1€


Mittwoch, 15. Februar 2017

Victorian Mourning Jewellery



Vor einigen Wochen surfte ich so durch die virtuellen Regale bei e*ay und stolperte über ein Paar kleiner Ohrringe, die mir zum einen gefielen und bei denen ich zum anderen interessant fand, dass sie noch auf dem originalen Displayschildchen montiert waren. Der Verkäufer datierte sie grob Anfang 20stes Jh und war sich bei dem Stein unsicher, vermutete Granat...  beides falsch, aber dazu später.
Ich gab ein recht niedriges Gebot ab, nur so just for fun.. und bekam den Zuschlag. Yeah :)
Die Ohrringe (die beiden oberen Bilder) kamen, wirkten recht alt und waren sehr leicht. Granat konnte ich gleich ausschließen, war mir aber nicht sicher... vermutete Gagat oder evtl sogar sehr dunklen Bernstein.
Und fragte mich nun, was ich tun sollte... sie auf dem Display lassen oder tragen. 

Nun fand ich, während ich noch grübelte, kürzlich einen Eintrag auf der Seite eines Auktionshauses und war überrascht. Ich sah auf den Bildern quasi ein identisches Paar.
Hier wurde es dann auch schon wesentlich konkreter, ich recherchierte ein wenig und las, dass es sich um eine sehr standartisierte Schmuckform handelt, die in Frankreich und England (Witby) produziert wurde und Bestandteil von Trauerschmucksets (siehe auch:  *klick* ) war. Die Datierung reicht vom um 1800 bis in die 1890ger.
So gab es wohl in bestimmten Phasen der Trauer auch bestimmte Schmuckformen, die getragen wurden. Die "Victorianer" haben da ja einiges zelebriert...
Das erklärte dann auch, dass man durchaus viel davon findet, wenn man sich ein wenig auf die Suche begibt.
Das Material der "Steine" ist tatsächlich Gagat, also versteinertes Holz und läuft in diesem Zusammenhang meist unter der Bezeichnung "Jet" (*klick*).
Ich fand bei einer französischen Anbieterin ein weiteres Paar (Bilder unten) und kaufte es  (diesmal nicht fest auf dem Display montiert - ich werde sie also tragen). 
Mein erstes Paar besteht aus recht simpel gearbeiteten Drähten, das zweite nun scheint mir jünger und besteht aus sehr schön qualitätvollen Klappbrisuren und ist auch vom Motiv detaillierter geschnitzt.

Spannendes Thema, wie ich finde...




Montag, 16. Januar 2017

HSF 2017 #1

Part 1 of a new riding habit - the waistcoat



The Challenge: #1 First & last

Material: a "cottonandsomething-mix", cotton for the back, silver metal lace

Pattern: my own, based on a mens waistcoat by a friend

Year: around 1760

Notions: thread of course, self covered ooden buttons

How historically accurate is it?   the material is not 100% accurate and I used polyesther thread for sewing, all visible seams are done by hand

Hours to complete: worked with interruptions, so it is difficult to say... sorry

First worn: not yet

Total cost: the fabric was a christmas gift, all the other things I had in stock... 

***
next step: the shirt.

Sonntag, 15. Januar 2017

neue Karten


es gibt zwei neue Kartenmotive im etsy-Shop


Sonntag, 8. Januar 2017

Kleiderbügel

Lange geplant, jetzt endlich umgesetzt - der Prototyp eines Kleiderbügels fürs 18te Jh.

Und ja, die gabs. Auf der to-do-Liste standen die, seit ich dieses private Foto aus der Ausstellung in Col.Williamsburg gefunden hatte (leider weiß ich nicht mehr, woher das Bild bzw der Ausschnitt davon stammt, deshalb kein Nachweis - entschuldigung!)


Die Beschriftung der Vitrine datiert den Hänger in das Jahr 1768 anhand einer Gravur in dem Objekt.
Die Form allgemein scheint recht üblich und lang in Gebrauch gewesen zu sein. Neulich sah ich eine Reportage über ein spanisches Gran Hotel aus dem 1910ern und da gab es ein Foto, auf dem ein Bügel in einer identischen Form abgebildet war.




Meinen Bügel habe ich ein wenig stärker gebogen gesägt und damit den modernen angenähert (ich denke, die Sachen hängen dann besser), die Länge ist ebenfalls den modernen entnommen. dazu habe ich eh keine Angaben vom Original.
Jetzt folgen noch ein paar für mich und Monsieur v.B., 
einige weitere wandern dann in den Shop.

Sonntag, 1. Januar 2017

willkommen 2017


Allen ein gesundes und glückliches Neues Jahr!