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Montag, 24. Oktober 2016

neu im Shop

2 Unikate:
von Hand bestickte Nadelkissen
beide bei etsy eingestellt





Mittwoch, 19. Oktober 2016

Tomate-Apfel-Orangen-Relish

Na, Lust auf noch ein Rezept?
Wieder ein süß-saures Relish, diesmal aber etwas fruchtiger und mit einer leichten Curry-Note.

Bei den Tomaten habe ich es mir einfach gemacht: anstatt frische Tomaten zu häuten und zu würfeln, habe ich Stücke aus der Dose genommen (gut abtropfen lassen). Wenn man keine Gartentomaten hat, sind die meist ja sogar aromatischer (leider). Eine Dose hiervon bzw ca 250g Tomate.
Beim Kauf des Apfels unbedingt die auch recht geschmacksneutralen Importäpfel links liegen lassen und nach Lederäpfeln Ausschau halten.  Auch hier ca 200-250g geschält und gewürfelt.
Ich habe hier eine Renette, nämlich den Boskoop, genommen.


Zwei Orangen ebenfalls filetieren und klein schneiden (auch ca 200g).
Die Früchte mit 250g Gelierzucker extra mischen und 175ml Weißweinessig aufgießen.
Salzen, 2 TL grünen Pfeffer und 1-2 TL Currypulver dazu geben.
Alles 10min kochen lassen, dann pürieren. Nicht vollständig, die Masse soll musig sein, aber auch noch ein paar Stücke enthalten. Nochmal aufkochen und wie gehabt in die Gläser füllen.
Ergibt ca 4 x 250ml Gläser.




Dienstag, 18. Oktober 2016

Zwiebelrelish

Heute mal wieder etwas kulinarisches... mit einer für mich ganz ungewöhnlichen Grundzutat. Mit Zwiebel.
Ja, genau, Zwiebeln sind ungewöhnlich, weil ich sie nicht esse.

Aber ich mag Käse und ich mag rotes Fleisch (und ich mag die Menschen in meiner Umgebung, die Zwiebeln gern essen) und zu beidem paßt das Folgende wirklich hervorragend.


Zwiebelrelish

ca 1kg Zwiebel (ich verwende die roten und Schalotten zu etwa gleichen Teilen) und 2 große rote Paprika werden geschnitten und in Öl in der Pfanne weich gebraten

in einem großen Topf derweil 150ml süßen Weißwein, 250ml Weißweinessig, 500g Gelierzucker extra, 3 Tl Salz und 1 TL Rosenpaprika erhitzen und die weichen Gemüse dazu geben
alles 10min kochen lassen, dann ca 2 EL grünen Pfeffer (den frisch eingelegten aus dem Glas) darunter rühren

in vorbereitete Twist-off Gläser füllen
fertig



Sonntag, 9. Oktober 2016

Herrenweste


Auch genäht wurde in den letzten Wochen.
Manchmal sieht man einen Stoff und weiß sofort, was er werden will und wie in diesem Falle auch, für wen.
Das feste, ripsartige Gewebe hat einen tollen Stand und war somit wunderbar geeignet für eine Herrenweste; die Farbe vielleicht ein wenig gewagt, aber ich war mir sicher, die paßt zum zukünftigen Träger.
Also gekauft und losgenäht ... es sollte eine Überraschung werden und wurde es auch.
:)

Alle sichtbaren Nähte sowie die Seitennähte, Knopflöcher und die Stickereien sind von hand ausgeführt, die Schnürlöcher am Rücken selbstverständlich auch.
Das Motiv für die Schleifchenstickerei vorn ist einem Justeaucorps aus den 1780gern (im Fashion in Detail - Buch abgebildet) entnommen und hier in Kettenstichen ausgeführt, allein das waren übrigens ca 15 Arbeitsstunden...



Tea for two

Inspiriert durch die vielen Reise- und Aufbewahrungskistchen und Köfferchen, die es im 18ten Jh für Geschirr und vielerlei Kleinkram gibt (und genervt durch das ewige bruchgefährdende Hin- und Hergeklapper im eigenen Picknickkorb) ist in den letzten Wochen mein Picknickköfferchen entstanden.
Da ich keine gekaufte Kiste umarbeiten wollte, ist diese von Grund auf selbstgebaut und an das Geschirr angepaßt.
Mit den dicken Filzdeckchen kann ich so ein Set für zwei Personen inkl Weingläser transportieren. Nehme ich dünneres Leinen und einfache Bechergläser sogar für vier.
In den Deckel ist als kleine Spielerei und dekoratives Element eine Keramikfliese eingelassen, auf die man bspw eine Teekanne oder anderes, was auf der Picknickdecke schnell kippt, stellen kann.
Innen ist sie mit teegefärbten Kopien einer Zeitung von 1766 ausgeklebt. Ich habe dafür mehrere Beispiele derart beklebter Hutschachteln und fand das irgendwie nett.
(@ Nicolle: hast du das Papier erkannt? )

Die nächste Box ist dann für Teekanne und zwei Teedosen....    :)








Samstag, 8. Oktober 2016

Tweetwalk #Lustwandeln in Schleißheim

Nun habe ich also tatsächlich an einem Tweetwalk teilgenommen... 
ehrlich gesagt wußte ich vor zwei Wochen noch nicht einmal, was das ist. Ich twittere nicht und instagramme nicht und habe auch wenig Bezug zu diesen Themen.
Meinen Blog hier mag ich,  aus fast schon nostalgischen Gründen, Facebook ist Kommunikationsmittel, das wars auch schon bei mir.

Im großen und ganzen ist ein Tweetwalk also etwas, dessen Verständnis sich mir ein wenig entzieht ... man bewirbt sich und wenn man unter die Glücklichen zählt, denen das Los wohlgesonnen war, dann darf man teilnehmen... da ich blogge, konnte ich mich bewerben und das Thema war `Schleißheim´, also war ich interessiert.
So kam ich heute in den Genuss einer Führung durch Mitarbeiter der Schlösserverwaltung zu gleich vier ortsbezogenen Themenkomplexen.
(siehe auch hier: klick und hier klick)

Zum einen die Ikonologie vom Vestibül, Treppenaufgang und dem großen Saal des neuen Schlosses. Eine ja bekannt sehr maskuline Thematik... Kriegssymbolik, Macht etc pp.
Max Emanuel hat es diesbezüglich ja hier richtig "krachen lassen"... 
Weiter ging es hoch hinauf in die Bereiche vom Dachstuhl, in die man ja sonst als Besucher gar nicht gelangt... hier waren Reste der Strukturen der Dienstbotenkammern (niederes Personal) zu betrachten und es bot sich die Gelegenheit, auf das kupferne Vordach zu gelangen, von wo aus man einen grandiosen Blick auf das Blumenparterre  und den Kanal hatte. Wir sollten hier unbedingt aus Sicherheitsgründen auf den Holzbohlen bleiben, wobei diese in meinen Augen fast gefährlicher aussahen als das Dach an sich. ;)
Besagtes Blumenparterre und dessen archäologische Rekonstruktion war das Thema Nr. 3 - für mich sehr interessant, wenngleich ich nun weiß, dass die Rekonstruktion den Zustand des 19ten Jhs zeigt und nicht, wie ich bislang irgendwie immer dachte, den des 18ten.
Weiter gings dann zum 4. und letzten Thema, dem Obstgarten mit seinen historischen Apfelsorten.

Alles in allem 3,5 lehrreiche und kurzweilige Stunden...
Irritierend und ehrlich gesagt etwas suspekt blieb mir lediglich die Tatsache, dass  eigentlich fast alle Teilnehmer oder sagen wir mal zwei Drittel mit ihren Nasen eher auf diversen Displays als auf den Objekten in ihrer Umgebung klebten. So als wäre nicht das Thema des Vortrages der Grund der Anwesenheit, sondern lediglich die Mitteilung an den Rest der virtuellen Welt, dass ich jetzt in diesem Moment hier stünde... Fotografieren ist ja das eine, aber zeitgleich schreiben, auf Kommentare reagieren und dann noch zuhören und Information aufnehmen? Also ich für meinen Teil schaffe das nicht und möchte das auch nicht, wenn ich ehrlich sein soll.
(Ich sehe das auch aus der Sicht des Referierenden, dem gegenüber mir das irgendwie als fast schon unhöflich erscheint?)

Ein interessantes Experiment, worüber noch ein wenig reflektiert werden muss...  aber ich denke, in dieser Form war und bleibt es eine einmalige Sache für mich.
Nicht weil es "nicht gut" war, im Gegenteil, die Organisation war toll, sondern einfach, weil es so nicht meine Medien sind.




  

Museumsbelebung Burgtreswitz


Am vergangenen Feiertagswochenende folgten wir dem Ruf nach Burgtreswitz bei Weiden/Oberpfalz, um das dortige Museum ins Jahr 1748 zurück zu versetzen.
In dieser Zeit lebte und wirkte dort der Landpfleger (Richter) von Lichtenstern.
Mit 18 erwachsenen Darstellern und 3 Kindern war es nur eine kleine geladenen Gruppe, die Burg war das erste Mal Schauplatz einer solchen Veranstaltung und sowohl wir als auch der dortige Förderverein (der nebenbei bemerkt dort eine großartige Arbeit am und im Gebäude leistet) waren sehr gespannt. 

Ein großer Teil der Burg ist noch nicht für Besucher freigegeben und auch wir beschränkten uns auf zwei Räume und die Küche und am Samstag, als noch die Sonne schien, auch auf den Innenhof.
Das machte die Sache etwas schwierig, da der große Saal vor allem schwer zu bespielen war.
Dennoch war die Resonanz  sehr gut und vermutlich wird es auch im nächsten Jahr eine Veranstaltung dort geben.

Hier noch ein Video vom Stefan klick und ein Zeitungsartikel mit Foto vom Samstag aus der Lokalpresse: klick




Bilder vom Sonntag/Montag von Stefan Winter