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Samstag, 13. September 2014

Jubiläumsfeier 350 Jahre Nymphenburg


Und schwupps - da ist es auch schon wieder vorbei - das große Fest!
Aber schön wars, auch wenn das Wetter denkbar ungnädig war und es quasi ohne Unterlaß geregnet hat (als Norddeutsche weiß man allerdings: es hätte auch noch schlimmer kommen können - es war nämlich kein Wind und für solche Fälle gibt es schließlich Schirme ;) )
Nur fiel leider so das Spazierengehen im Park aus und damit leider auch die Besuche der kleinen Parkarchitekturen, die auch immer eine wunderbare Kulisse sind. 

In Nymphenburg ist es leider etwas schwierig, privat in historischer Kleidung zu flanieren und zu fotografieren und so wäre das eine schöne Gelegenheit gewesen....  nun ja, sollte nicht sein.

Besucherandrang - drinnen wie draußen - war trotzdem, zumal ganztägig freier Eintritt war und das Haus bis 22 Uhr offen stand.

Unser Programm begann um 10Uhr, um 12 Uhr wurde das Fest mit einer Pressekonferenz durch Staatsminister Söder eröffnet, wobei wir den "optischen Rahmen" bilden sollten.  Herzog Franz von Bayern, Oberhaupt des Hauses Wittelsbach, war ebenfalls anwesend und machte  einen sehr sympathischen Eindruck. 
Den gesamten Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung und konnten durch die Räume spazieren - wobei "spazieren" hieß: 3 Schritte gehen, 5min fotografiert werden, 3 Schritte gehen, 5min ... usw usf.
Ja, man kann nicht behaupten, dass die Münchener und Besucher kein Interesse zeigten :D



in der Garderobe

***

Am Abend hatten zwei Tanzvorführungen im Festsaal des Schlosses.
Geplant war: das Publikum steht L-förmig vor uns ...  aus dem "L" ist ein richtig dickes "U" geworden und vor allem beim ersten Durchgang hatten wir anfangs das Gefühl, schier erschlagen zu werden....  das war ein bißchen schade und hat mich ein wenig frustriert. 
Die gesamte Raumwahrnehmung war urplötzlich eine andere und zumindest für mich persönlich war in diesem Moment alles "Erhabene" weg...
In der Pause zwischen den Auftritten war dann ein wenig Zeit, sich zu sammeln und der zweite Durchgang war nicht ganz so überfüllt und lief dann besser und so bin ich doch mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren.

An dieser Stelle nochmal ein Riesendankeschön an unsere künstlerische Leitung, die es als "gute Fee" und Ruhepol immer schafft, in solchen Momenten aufzubauen. 


oben: Anfangsreferenz
unten: Menuet a 4



Nach dem offiziellen Programm war es 21:30Uhr und wir hatten noch eine halbe Stunde Zeit, durch das jetzt auf einmal ganz ruhige und fast leere Schloss zu spazieren und ein paar Fotospäßchen nachzuholen....
man merkt dann auch erst zuhause, wenn die Anspannung abgefallen ist, wie müde man doch eigentlich ist.

Fazit: anstrengend, aber ein sehr schöner Tag!


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