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Montag, 2. Juni 2014

Elsässer Speckguglhupf und Welterbetag in Regensburg

 

Zum gestrigen Unesco-Welterbetag>>klick<< ) sind wir einer Einladung nach Regensburg gefolgt und haben mit den dortigen Reenactern im Salzstadl an der Steinernen Brücke eine Art Zeitstrahl  vom 13.; 15.;18. und 19.Jh dargestellt. 
Wir vom 18. Jh war zu siebent und stellten eine Art Literarischen Salon in unserer "Nische" dar (auf den Bildern und auch vor Ort wirkte es auf mich ein wenig wie eine Theaterbühne)....  eigentlich war es eine Art Kaffekränzchen und dass man in unserem Hobby keineswegs Gefahr läuft zu verhungern, wurde wiedereinmal aufs Anschaulichste bewiesen.

Da man unmöglich den ganzen Tag an Kuchen mümmeln kann, gab es auch diverses Herzhaftes, wozu ich einen traditionellen Elsässer Speckguglhupf beisteuerte, dessen Rezept ich auf Facebook bereits versprochen habe...


et voila, hier ist es:

250 ml Milch, 150g Butter, 1 EL Zucker, 25g Hefe, 150-200g gehackte Walnusskerne, 500g Mehl (ich habe Vollkorn gewählt), 1 TL Salz, 3 Eier, 125g mageren Räucherspeck in Würfeln, Salbei und Thymian

Die Milch wird erwärmt, die Menge halbiert - in der einen Hälfte wird die Hefe aufgelöst, die andere bleibt im Topf - darin werden der EL Zucker und die Butter aufgelöst. Vom Herd nehmen, lauwarm mit der Hefemilch mischen.
Mehl mit Salz in eine große Schüssel geben, Hefe-Butter-Milch dazu geben und auch die Eier, alles gut verrühren und durcharbeiten, ggf noch ein wenig Mehl dazu geben - der Teig soll weich sein, aber nicht zu flüssig, aber auch nicht so fest wie Brotteig.
1- 1,5 Std gehen lassen.
Erneut durcharbeiten, dabei die Nüsse und den Speck und die Kräuter hineingeben.
Den Teig nun in die Formen geben - die Menge reicht für zwei Formen a  ca 20cm Durchmesser. Nur halb befüllen, erneut 45min gehen lassen.
Im Ofen bei 190°C Umluft backen. Aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Fertig.
Schmeckt lauwarm toll zu einem Glas Weißwein, kalt ca 3 Tage frisch (wie Brot aufbewahren).


Und tata.... bei der Gelegenheit wurde auch endlich das neue Seidenjäckchen ausgeführt, welches mich eigentlich schon nach Bückeburg (wo ich ja leider wegen einer Erkältung absagen mußte) begleiten sollte.






1 Kommentar:

  1. Liebe Maren,

    ich habe ihn nachgebacken, diesen Gugelhupf und ich muss sagen, er war einfach lecker. Doch an meinem hat etwas Salz gefehlt, kann es daran gelegen haben, dass ich den Speck vorher nicht angebraten habe? Da tritt ja bekanntlich das Pikante erst hervor. Egal, das Rezept ist gespeichert und wird ganz sicher wieder einmal gebacken. Ich habe es zu einer Kokosmilchsuppe gereicht, hmmmm... war einfach köstlich.

    LG, Edith

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