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Dienstag, 31. Juli 2012

Shopnews


Neben all den "Sticheleien" der letzten Zeit möchte ich natürlich auch nicht versäumen zu erwähnen, dass es auch im Shop immer mal wieder neue Sachen zu entdecken gibt ;)

Dabei sind u.a. Ohrringe und Ohrclips im Antiklook mit wirklich ganz wunderbaren Kristallglasperlen von Sw******ski, sie sind mit einer korallgefärbten Perlmuttschicht versehen und schimmern herrlich, wenn man sie betrachtet.
Die kleinen Rosen sind auch aus Permutt geschnitzt - diese Ohrstecker biete ich nur ein einziges Mal an, da ich nur zwei von den Rosen hatte.

Für alle Produkte in der Sale 30%-Kategorie gilt ab sofort, dass sie nach Ablauf der Einstellfrist nicht noch einmal wieder eingestellt werden...

Montag, 30. Juli 2012

Seidenjäckchen


Dank Philomela Sidhé habe ich hier einen knappen Meter schöner weißer Wildseide liegen gehabt, die unbedingt ein Jäckchen zum neuen Kleid sein wollte.

Nagut - jetzt ist sie es.
Sieht irgendwie "schön brav" aus, nicht?

(und ja, ich bügle vorm ersten Tragen noch den Rücken glatt ^^)

Sonntag, 29. Juli 2012

"Vom Winde verweht" mit Jane Austen


"What dreadful (...) weather we have! It keeps one in a continual state of inelegance"
Briefzitat J.Austen


So, das Kleidchen ist fertig :)

Leider haben wir aktuell zwar tolles Kleid-Näh-Wetter, aufgrund einer gewissen Unbeständigkeit aber weniger tolles Kleid-Fotografier-Wetter und so wurde das Vorhaben, schöne Bilder in schöner Umgebung zu machen von gestern auf unbestimmt verschoben... 
für einen Eindruck reicht aber die Präsentation auf der Mrs.Elinor auch, aber selbst das gestaltete sich als nicht ganz so einfach (siehe Post-Titel) und ich mußte immer, nachdem ich den Auslöser der Kamera gedrückt hatte, schnell nach vorn greifen, um die vom Wind gebeutelte Lady aufzufangen (ihr wißt ja, die Damen waren oft von schlechter Konstitution und da fiel die eine oder andere schon mal rasch in Ohnmacht; zumal wenn so kopflos, wie diese hier *g)

Der Grundschnitt folgt dem RHF #188, verändert habe ich die Ärmellänge und den Rücken habe ich verkürzt, da sonst der ja eigentlich hohe Ansatz des Rockteiles viel zu tief verlaufen wäre; ich habs hinten mittig bestimmt 7cm hoch gezogen. Das angeheftete Band ist übrigens ein Seidenband aus alter Fabrikation via Baenderhexe bei dawanda, von dem ich auch noch genügend für Bennet oder Schute übrig habe... Von dem blauen Stoff ist allerdings fast nichts mehr da - ich merke mir also für die Zukunft, dass 3m das absolute Minimum sind.

...ich geh dann mal noch einen Blackberry-Apple-Pie backen, später kommen Mr. Darcy und Capt. Wentworth zum Tee ;)



Donnerstag, 26. Juli 2012

Fotos - Schleißheim


Foto (Ausschnitt): Jan Hettler



Die TddJ-Website ist aktualisiert und ein paar Bilder vom Auftritt in Schleißheim sind nun online zu begutachten;
wer das möchte, klickt dazu einfach oben auf den Schriftzug :)


Montag, 23. Juli 2012

Regency Walking Gown in Arbeit

Abb. li: The ladies Dressmaker; Illustration  von 1811

Gestern habe ich ein neues Kleid angefangen ... "Nähepoche: Regency >click<"
Der Stoff ist eine herrliche feingewebte Schweizer Baumwolle, die schon vor ein paar Wochen für genau diesen Zweck gekauft wurde und seitdem im "Lager" vor sich hinjammerte, weil sie glaubte, vergessen worden zu sein.
Der "Rohbau" ist quasi fertig, über die Ärmel herrscht noch etwas Unschlüssigkeit... aber ich denke, das gibt sich noch ;)
Passend dazu habe ich ein wunderbares breites gestreiftes Seidenband aus alter Produktion ergattert, von dem ich hoffe, dass es zum einen bald in meinem Briefkasten landen wird und zum anderen in natura so schön ist, wie auf den Bildern...

P.S. Hier hat nicht zufällig jemand einen Biesennähfuß für eine Singer, den er nicht mehr benötigt?

Donnerstag, 19. Juli 2012

♥Hortensien♥


Die Hortensien blühen ... und zu den grob geschätzten 5427 Blütenfotos der letzten Jahre kommen auch 2012 neue hinzu. Aber wenn ein einziger Blütenstand schon allein mit einer solch unverschämten Vielzahl von violett-rosé-Schattierungen daher kommt, dann kann ich nicht anders ;)

Die erste Assoziation, die ich habe, wenn ich an Hortensien denke, sind englische Cottages und Landgasthäuser, weiß getüncht mit tiefgezogenen Dächern und neben der Tür und unter den Fenstern riesengroße Hortensienbüsche in voller Blüte. Und wenn unser Haus hier schon nicht wirklich diesem Cottagestil entspricht, so hätte ich doch wenigstens gern die Hortensien!
Und da im Garten sowohl sehr sonnige als auch schattige Stellen existieren, funktioniert das auch ganz gut... vorn begrüßen den Besucher (und natürlich uns) eine niedrigkugelige Bauernhortensie (die vom Bild) und dahinter eine Rispenhortensie in lemongrün, später dann cremeweiß blühend. Hinten im Garten habe ich die gleichen zwei ein weiteres Mal und dazu noch eine weiße und eine tiefer violett blühende Bauernhortensie. In die weiße hat sich in diesem Jahr eine dahinter die Wand berankende violette Clematis geknotet, was ganz hübsch aussieht, auch wenn ich das Ensemble etwas argwöhnisch beobachte, damit die eine die andere nicht am Ende erwürgt... man weiß ja nie ;)

Sonntag, 15. Juli 2012

Mississippi-Mud-Pie und Aprikosen Tarte Tartin


So langsam entsteht hier der Eindruck, ich würde außer Nähen und Backen nichts anderes mehr tun... nun, ich backe schon sehr gern, aber eigentlich gar nicht sooo oft, eben zu Anlässen. Und gestern war wieder ein Anlaß und diese Zwei waren die Mitbringsel.
Ein schön schokoladiger Mississippi-Mud-Pie und eine Tarte Tartin mit Aprikosen als Apfelalternative.
Da die Tarte, glaube ich, ein recht bekanntes Rezept ist, gibts hier nur den Mississippi-Schlamm ;)

Der braucht ein bißchen Zeit, weil der Teig zwischendurch mal in den Kühlschrank muß, lohnt aber für Schoko-Fans unbedingt!
Zunächst zum Aufbau.
Es gibt eine Art Shortbread als Grundlage, darüber eine Schokoteigschicht, auf die dann die Sahne gestrichen wird.
Quasi Teig-Füllung-Garnierung.
Der Teig: 250g Mehl mit 2 EL Backkakao mischen, 140g zerlassenen Butter dazu und 2 EL Feinzucker. Alles zu einem geschmeidigen Teig kneten, wenns jetzt noch krümelt, einfach ein paar EL Wasser dazu geben. Den Teig dann in Folie packen und mind. eine halbe Stunde kühlen. Dann in einer Quicheform o.ä. auslegen und 15min bei 190°C blindbacken, anschließend nochmal ohne die "Blindbackauflage" 10min. Danach aus dem Ofen nehmen, dessen Temperatur für die Füllung später auf 160°C reduzieren.
Währenddessen kann man die Füllung zubereiten.
175g Butter zerlassen, mit 250g braunem Zucker verrühren. 4 leicht verquirlte Eier separat mit  4 EL Kakao mischen, 150g Zartbitterschoki schmelzen und zusammen mit einem guten Schuß Schokoladensirup unterrühren. Dann noch einen 250gBecher Sahne dazu (hey, wenn schon, denn schon *g! ). Eiermischung mit der Butter-Zuckergeschichte verrühren und auf den gebackenen Teig gießen.
Für 45min im Ofen backen und fest werden lassen.
Abkühlen.
Die Garnierung besteht einfach aus geschlagener Sahne, die ich mit einem Päckchen Vanillezucker und Sahnesteif  versetzt habe (macht das Ganze sicherer transportfähig), und Schokoröllchen.
Apopos "Röllchen" - wer sagt, dass dieses Rezept schon beim Lesen auf den Hüften landet, hat sicher recht, aber man kann ja einfach am nächsten Morgen das Frühstück etwas magerer ausfallen lassen... diesen Kuchen nicht zu probieren, ist jedenfalls schlimmer ;))

Montag, 9. Juli 2012

Vivat Max Emanuel!


Kennt ihr das - da arbeitet man wochen(monate)lang auf etwas hin und dann plötzlich ist alles vorbei und man hockt morgens hinter seiner Tasse Tee und denkt "okay, und WAS mach ich nu´?"
;)

Gestern wars nämlich endlich soweit, worauf ich mich seit einiger Zeit gefreut (und dem ich entgegengebibbert *g) habe. Die Festwoche zu Ehren Max Emanuels hat begonnen und unsere Barocktanzvorführung fand gestern nachmittag statt.
Ich tanze ja seit Oktober 2011 mit der Gruppe und das gestern war nun das erste Mal öffentlich im Rahmen eines Events. Dafür gab es für mich innerhalb eines Monats 9 neue Tänze zu lernen, das waren z.T. an vier Tagen pro Woche Unterricht, ein blaugetanzter Zehnagel und eine fast aufgebrauchte Tube Volta*en ;)
Wieviele Meter Stoff ich verbraucht habe - fürs Kleid an sich und für die ganzen Probeteile zum Schnittoptimieren und -anpassen, kann ich gar nicht sagen. Auch über die Nähstunden habe ich lieber nicht Buch geführt. Das alles unheimlich viel Freude gemacht hat, aber mit Sicherheit!!!


Hier ein paar Schnappschüsse vom Auftritt.
Getanzt wurde im Vestibül des Neuen Schleißheimer Schlosses. Zur Einmarschmusik sind wir die große Freitreppe herunter geschritten - ich durfte mit dem Zeremonienmeister (o.li. im Bild der Herr in schwarz) ganz vorn gehen - in einem solchen Kleid ein wirklich erhebendes Gefühl, auch wenn ich, als die Aufstellung bekannt wurde, zunächst dachte "Oh je, ich vorn?!! Ach nee..."). Die Musik dazu war eine Gavotte von Lully (aus Le bourgois gentilhomme von 1670).
Dem folgten 8 Tänze von 2er bis 6er-Tänzen und danach noch zwei ganz einfache, bei dem dann auch das Publikum mitmachen durfte. Apropos Publikum - gerechnet hatten wir mit so 40-50 Personen, was dann tatsächlich den Saal füllte waren gut über 100!  Und ein ganz tolles Publikum, sehr aufmerksam und interessiert - toll. 


Einen kleinen Ausschnitt vom Kleid hatte ich ja schon einmal gezeigt - das Oberteil nämlich hier. Das ist jetzt das gesamte Ensemble mit den beiden Röcken und dem Unterkleid. Ich wollte so original und historisch wie möglich bleiben* und vor allem auch zeitnah an Max Emanuels Geburtsjahr.
Beim Studieren der Abbildungen zu diesem Kleidtypus hatte ich mich ab und an über die etwas unnatürlich wirkenden Haltungen der Damen gewundert - sie haben die Schultern immer sehr weit nach hinten gezogen. Nachdem ich meines fertig hatte, merkte ich, dass das durch den Schnitt der Schulternpartie so kommt. Und im Übrigen gar nicht mal so unbequem ist - gut, man kann damit jetzt nicht holzhacken o.ä. aber das möchte man ja im Normalfalle auch nicht ;)
Die Chemise (das weiße Unterkleid) habe ich übrigens extra ein Stück höher getragen, damit am Rücken mein Tattoo nicht hervorblitzt ;)

Jetzt schwelge ich noch ein bißchen in der Erinnerung und freu mich schon auf die professionellen Bilder, die gemacht wurden...
und wie schreibt der Münchener Merkur? "Die Tanzgesellschaft machte eine herrliche Figur in historischen Kostümen" *g
(und heute abend? ach ja... Tanzkurs ;) ! )

***


*Schnitt dazu von Neheleniapatterns, Kleid um 1660

Samstag, 7. Juli 2012

Schleierkrautkranz


Was ich immer schon mal machen wollte:
einen großen Kranz aus Schleierkrautblüten.

Was man braucht, sind etwas Geduld, Blumendraht und einen Strohrömer und viel Schleierkraut. Sehr viel Schleierkraut. Ich habe eineinhalb Pflanzen dafür abgeerntet.
Das alles verteile man in gut erreichbaren Abständen um sich herum auf der Wiese, setze sich mitten hinein und beginne damit, kleine Blütensträußchen zu binden, die dann wiederum auf dem Strohkranz befestigt werden...
Wenns fertig ist: freuen.
Und das Schöne daran ist, dass Schleierkraut so eintrocknet, dass man auch in ein paar Wochen noch etwas davon hat.

Montag, 2. Juli 2012

Zitronen-Mandel-Friands


Wir haben noch 3 Eiweiße von der  Torte übrig... die kommen jetzt zum Einsatz.
Zunächst 80g Butter schmelzen und abkühlen lassen.
90g feinen Zucker, 30g Mehl, 60g gemahlene Mandeln und etwas geriebene Zitronenschale vermischen. Die Eiweiße steif schlagen und unter die trockenen Zutaten heben.
Butter und den Saft einer Zitrone dazurühren (nicht zuviel rühren, damit das Fluffige vom Eischnee bleibt).
Die Masse in kleine flache Förmchen geben. Der Teig geht übrigens nicht weiter auf, die Vertiefungen der Form können also ruhig gut gefüllt sein.
Im vorgeheizten Ofen bei 200° 10-15min backen,
Abkühlen lassen, einmal kräftig Puderzucker schneien lassen, fertig.

Friands kommen eigentlich aus Frankreich,
sind aber heute wohl vor allem beliebt in Neuseeland und Australien.
Und ich kann mir vorstellen, dass man sie nicht nur mit Zitrone sondern auch mit anderen Dingen aromatisieren kann, aber durch das säuerliche schmecken sie irgendwie schön frisch-sommerlich.

Brombeertorte


Die "Worte zum Montag" sind heute die "Rezepte vom Wochenende":


Zunächst die Brombeertorte mit Buttercreme aus der Sommerausgabe Lisa sweet Dreams 2/2012.

Zunächst wurde der Teig gebacken, das kann man gut einen Tag vorher erledigen.
150g Butter wurden mit 125g Zucker cremig gerührt, dazu kommen 4 Eier (einzeln unterrühren), 150g Mehl, 50g Speisestärke und 1 TL Backpulver. Im auf 200° vorgeheizten Ofen für 50min backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Dann zweimal waagerecht teilen.
Laut Rezept sind die Zutaten für eine 26cm-Backform; ich nehme immer die kleinen 20cm-Formen und finde, dass der Teig dafür genau richtig war. Allerdings ist er mir beim backen in der Mitte recht stark aufgegangen, was ich dann halt später weggeschnitten habe (kommt ja eh eine Schicht Creme drauf) - mag sein, dass das dann bei einer größeren Form nicht so gewesen wäre.
Weiter mit der Füllung bzw den Cremes.

In 350ml Milch wird das Mark einer Vanilleschote aufgekocht. 3 Eigelbe (Eiweiß aufheben, das brauchen wir für Rezept Nr. 2 morgen), 50g Zucker, 50g Stärke und 150ml Milch verrühren.

Laut Rezept soll das nun in die weiterhin kochende Vanillemilch gerührt werden - das hab ich nicht getan, weil ich mir dachte, dass das Ei dann u.U. gerinnt. Ich habe also die kochende Milch etwas abkühlen lassen und dann die Eimischung dazu gegeben. 250g Butter werden nun mit 130g Puderzucker schaumig geschlagen und das wird löffelweise in die Vanillemilch gerührt.

*Achtung*

An dieser Stelle besagt das Rezept, dass ein Teil der Creme beiseite gestellt werden soll, etc.... ABER in der Schüssel befindet sich jetzt eine Flüssigkeit, keine Creme. Nachdem ich das www bemüht habe, mußte ich feststellen, dass eine Buttercreme nochmal unter Rühren 3min aufwallend kochen soll. Wer da genau so unerfahren in Buttercremedingen ist, wie ich es bin, dem ist mit 2 Tipps weitergeholfen: entweder man rührt eine Packung "Paradiescreme" unter oder, was ich getan habe, ein Tütchen Gelfix (Gelatine in Pulverform, die direkt in die Flüssigkeit gegeben wird). Danach ist die Creme dann tatsächlich fest geworden und das ganze Projekt war gerettet und wir können "weiter im Text":

Also, ein Drittel der Creme bleibt so wie sie ist - Vanille. Für die anderen zwei Drittel wird an dieser Stelle ein Brombeergelee aus frischen Früchten gekocht, ich habe bereits fertiges Gelee aus der Ernte des letzten Jahres aus dem Vorratsregal genommen... also großzügig Gelee unter die Creme gerührt, die jetzt natürlich wunderschön lila wird :)

Die Torte zusammengebaut habe ich dann erst am Tag des Servierens. Unterster Boden zuerst, dann eine Schicht Brombeermarmelade, darauf die Brombeercreme, nächster Boden, Vanillecreme, Boden, Brombeergelee und oben und an den Seiten nocheinmal die Brombeercreme.
Laut Rezept sollen da jetzt weiße Kokosraspeln drum- und draufgestreut werden, ich fand gemahlene Mandeln besser. Noch ein paar Klekse Brombeer drauf, ab damit in den Kühlschrank bis zum servieren.

 
Das war die Torte, die Friands vom Foto gibts im nächsten Post.