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Montag, 25. Juni 2012

Blogpause?


Nein, eine Blogpause war eigentlich nicht geplant, aber manchmal muß man eben zeitliche Prioritäten setzen ;)

Heißt für mich zur Zeit: nähen - tanzen -nähen -tanzen.  
Die Max-Emanuel-Festwoche in Schloß Schleißheim steht bevor.


Und noch ein kleines P.S. an alle, die auf Briefe von mir warten ... es tut mir leid, wenn ich grad nicht so hinterher komme, aber  ich mag nicht "zwischen Tür und Angel" schreiben... ich hoffe, ihr habt Geduld mit mir.

Mittwoch, 13. Juni 2012

Schiffe der Hanse


Es gibt wieder einmal Zuwachs im Bücherregal - diesmal in der historischen Ecke.

"Schiffe der Hanse"
von Thomas Förster
erschienen im hinstorff-Verlag

- ein Buchtipp für jene, die sich für Schifffahrts- und Hansegeschichte bzw Unterwasserarchäologie interessieren.
Eines der wenigen Bücher, die ich gekauft habe, quasi fast ohne hineinzusehen.
An dieser Stelle ein lieber Gruß an Thomas
und natürlich der mit Stolz geschwellter Brust vorgetragene Hinweis auf drei Abbildungen in dem Buch - die Zeichnungen von Horn, Kammergeschütz und Lot sind nämlich aus meiner Feder.
:)

Freitag, 8. Juni 2012

Garten*aktuell



Wäre gestern hier nicht Feiertag gewesen, hätte ich den Rasen mähen können und jetzt auch ein Gesamtbild der "wuchernden Beete" gezeigt  ;)
So bin ich ein paar Stunden mit der Nase ca einen Meter über dem Boden durch den (in den letzten regenreichen Wochen leider etwas vernachlässigten - zugegeben) Dschungel gekrabbelt und habe ein wenig gepflegt und sortiert. Genaugenommen drei große grüne Abfallsäcke voll sortiert... *räusper, es war wirklich nötig.

Am Ende gabs dann als Belohnung einen meiner kleinen Gartensträuße, wie ich sie mir  regelmäßig ins Haus hole... dazu passe ich in eine alte Saucenterrine  Steckmoos ein und fülle dann auf. Diesmal mit Frauenmantel, Blüten vom Duftjasmin und vom Geißblatt. Letztere duften sogar in der Vase toll und halten sich wider Erwarten sogar recht lang.
Was sonst noch blüht sind zur Zeit vor allem die Klematis, die ersten Rosen starten ("Pastella" hat das Rennen auch in diesem Jahr gewonnen, dicht gefolgt von "Barbara Austin") und Storchenschnabel und Glockenblümchen sowie die ersten Lilien...


Mittwoch, 6. Juni 2012

vergessene Orte


Ich weiß nicht, wer von euch meine Leidenschaft für verlassene und vergessene und gern auch etwas unheimliche Orte und Häuser teilt und wie es euch dabei geht, wenn ihr in den Mauerresten herumkriecht... ich schwanke immer zwischen dem Bedauern, die Objekte dem Verfall preisgegeben zu sehen und der Begeisterung, solche Plätze entdecken zu können.
Wenn es denn wenigstens "nur" der Verfall wäre, leider ist es oftmals ja mehr der hirnlose Vandalismus, der den Gebäuden zusetzt...

Das Gebäude auf dem oberen Bild zeigt den Marstall des "Weißen Schlosses am Meer" Dwasieden vor Saßnitz.  An der Gebäuderückseite ist im Mittelrisalit ein wunderschöner plastischer Pferdekopf erhalten, im Inneren stehen Reste von schlanken eisernen Säulen. Bis 1999 gab es auch noch ein schützendes Dach, bis besagter Vandalismus dazu führte, dass ein Großteil einem Brand zum Opfer fiel.  Dwasieden ist recht jungen Datums - erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Stile des Historismus errrichtet - und muß seinerzeit ein wirklich wunderschönes Haus mit großartiger, zum Teil formal angelegter Parkanlage gewesen sein. Aus Urheberrechtsgründen poste ich hier keine weiteren Bilder, aber wer google bemüht, wird schnell fündig werden (es lohnt sich!)... auch eine genaue Anreisebeschreibung wird es hier nicht geben, da ich nicht öffentlich zum Entern von Zäunen und Absperrungen aufrufen möchte. Ich sage nur: wer suchet, der findet und wer nicht wagt, der nicht gewinnt ;))

Das Haus auf der unteren Collage ist in noch schlimmerem Zustand (obwohl... darüber ließe sich streiten, beides schlimm).
Das ehemalige Herrenhaus Lipsitz bei Thesenvitz (ebenfalls Rügen). Derart schlichte Herrenhäuser gibt es recht viele auf Rügen und wie dieses sind leider ebenso viele vergessen, kaum noch auffindbar (Feldwege....) und von der Substanz eigentlich nicht mehr zu retten. Vom Kern her stammt dieses aus dem 18. Jahrhundert, hat im 19. Jahrhundert einige Um- und Ausbauten erfahren  und diente, nachdem die Eigentümer Familie von der Lancken-Wakenitz 1945 enteignet wurde, als Flüchtlingsunterkunft. Noch bis 1998 bewohnt, bewirkte ein danach begonnener Umbau jedoch mehr Schaden als Nutzen und seitdem verfällt das Gebäude... da hab dann sogar ich mich nicht mehr hineingetraut.