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Montag, 28. Mai 2012

Pfingsten 2012


Ums vorweg zu nehmen: Pfingsten 2012 war so ein bißchen wie Erdbeeren mit Schlagsahne. Oder Schokolade mit Veilchenblüten... 
Zwei Termine standen schon lange im Kalender; die Gartentage in Fürstenfeldbruck am Samstag und sonntags der Besuch im Alten Schloß in Bayreuth.

Für die Gartentage habe ich ja schon vor Monaten angefangen an einem Kleid zu arbeiten.. wie es immer so ist, man beginnt voller Elan... läßt es dann eine Weile liegen ("ich hab ja noch Zeit...") und dann werden die letzten Nähte etwa eineinhalb Stunden vor Abreise fertiggestellt. Eigentlich fertig ist es nicht, ein bißchen was ist noch Provisorium, z.Bsp. vorn am Überkleid die Laschen für eine Schnürung, die kommen wieder weg, aber das war jetzt das, was am Schnellsten eine Lösung bot... Der Schnitt ist im Prinzip derselbe wie beim "Gartentagekleid 2011", nur diesmal ist der obere Teil enger und paßt jetzt endlich gut und ohne Falten zu werfen; es gibt keinen ungeliebten Reißverschluß mehr (*schäm) und ich habe hier auch die kleinen gefalteten Rüschenbänder, die ich bei den Rokokokleidern so mag, appliziert.
Eigentlich ist der Rockteil für eine Hüftrolle geschnitten, aber um neben ihrer Kaiserlichen Majestät nicht ganz so verloren zu wirken, hab ich die Poschen druntergeschnallt. Das war gleichzeitig eine kleine Generalprobe fürs "Langzeittragen" und ich bin positiv überrascht, wie bequem das alles ist. Sehr schön.
Sehr schön war dann auch der gesamte Tag, mit vielen kleinen netten Unterhaltungen, wunderbarer Begleitung, Live-Musik und nächtlichem Barock-Feuerwerk (da schließt sich dann auch der Kreis zur "Klamotte").

Waren der Samstag die Erdbeeren, so ist der Sonntagnachmittag dann das Häubchen Clotted Cream obendrauf gewesen...  Freunde und Mitglieder unserer Historischen Tanzgruppe waren über die Tage im Alten Schloß in Bayreuth zur Belebung desselben im Stile des 18. Jahrhundert; gestern abend wurde zum Tanz geladen und da mußten wir natürlich hin, diesmal allerdings "in zivil".
Wer mag, klickt hier und erfährt mehr darüber.
Ich war zum ersten Mal dort und bin ganz begeistert von dieser schönen Anlage; ich mag den Wechsel von formalen Gartenanlagen und englischem Park... mit Wasserspielen, kleinen Pavillonbauten; Grotten und anderen versteckten Winkeln. Es sind zwar gute 2,5Std Fahrtzeit für uns, aber das lohnt auf jeden Fall!
(Alisa, Du hast mir nicht zuviel versprochen!!!)



Donnerstag, 17. Mai 2012

Gartengruß


Irgendwie hatte ich heute gar nicht mit einem Sonnentag gerechnet, aber um so schöner wars.

Im Garten blühen alle möglichen (und unmöglichen) Akeleisorten - keine sieht aus wie die andere (also eigentlich ein elendes Durcheinander *g)
Ich habe das Gefühl, dass die Gefüllte in jedem Jahr noch gefülltere Röckchen an hat als im Vorjahr. Neben den hellen gibts aktuell sogar eine  in dunklem Violett (leider nicht abgebildet, die wächst so ungünstig hinter meiner Jasmina-Kletterrose, da kam ich mit der Kamera einfach nicht gut ran).
Die großen Alliumsorten dazwischen sehen aus, als wären sie kleine explodierende Sterne :)

Sonntag, 13. Mai 2012

Upside down Rhabarberkuchen


Gestern hatte ich die Ehre, die ersten in diesem Jahr geernteten Rhabarberstangen von meinem Nachbarn überreicht zu bekommen.

Eine gute Gelegenheit, ein neues Rezept aus dem zu Ostern bereits erwähnten Rezeptmagazin "Sweet Dreams" von lisa Kochen&Backen auszuprobieren.
Dafür werden ca 4 Stangen geputzt und in gleich lange Stücke geschnitten;
mit 50g Zucker und Vanillemark (2 Schoten) mischen und ziehen lassen.
Währenddessen einen Teig aus 250g Mascarpone, 500g Magerquark, 3 Eiern, dem Saft 2er Limetten, 200g Zucker, 1 Pck Vanillezucker und zum Schluß 50g Mehl rühren.
Die Rhabarberstücke aufrecht in eine gebutterte Form geben und den Teig vorsichtig darüber löffeln; die Stücke sollten stehen bleiben.
Dann Amarettini leicht andrücken.
Diese bilden dann später den Boden, also möglichst dicht legen.
Nun ab in den auf 180°C vorgeheizten Ofen.
60min Backzeit.
Dann heißt es gaaanz gedudig warten.
Wenn der Kuchen vor dem Stürzen nicht komplett ausgekühlt ist, zerfällt er noch schneller, als er es aufgrund des saftigen Rhabarbers eh schon tut.
Also: vorsichtig den Kuchen aus der Form stürzen.
Hat man Glück, dann sieht es aus wie auf dem letzten Foto.
Bis zum Servieren kühl stellen, mit ein bißchen Puderzucker und Grün ausdekorieren...

Als Variation könnte ich mir vorstellen, den Kuchen im stil einer Tarte Tatin zu machen und vor dem Hineinstellen des Rhabarbers, den Boden mit karamellisiertem Zucker zu bedecken...
vielleicht nächstes Mal :)

Heimatfreu(n)de


Da ich zur Zeit eher selten in den Norden komme, muß dieser halt zu mir kommen ;)

Dachten sich in den letzten zwei Wochen auch Steffi und Kathrin und schickten mir zwei ganz wunderbare "Fast-Heimat"-Päckchen, eines aus Dänemark und eines von Hiddensee...
alles Dinge, die salzige Seeluft geatmet haben -
ihr Zwei, dankeschön, ich freu mich!!!

Mittwoch, 9. Mai 2012

Fliederdieb


Ja, ich habe ein kleines Fliederbäumchen im Garten... Betonung auf klein ... 2010 gepflanzt (3 Blüten), 2011 Blühpause bzw totale Verweigerung (0 Blüten), 2012 viele Blüten ( habs nicht gezählt, aber an jedem Astende ein-zwei)...  und irgendwie bring ichs nicht übers Herz, mir davon für die Vase zu schneiden. Also muß man mal den Blick auf "lila" fokussieren, wenn man in den Nachbarort zum Einkaufen fährt...
Der Lila-Sensor schlug an, als ich am Betriebsgelände eines Maschinenbaubetriebes vorbei fuhr. Ah, super, parken konnte man da auch gut...
hm, "Betriebsgelände" = "Betriebshecke"...
*grübel(aber nur ganz kurz) ...
also besser nicht von vorn, sondern hinter der Hecke den Flieder mopsen pflücken.
Als ich dann mit meinem Sträußchen wieder auftauchte, bemerkte ich die zwei Herren an dem Bürofenster (klar, Maschinenbaubetrieb - da parken nicht so oft junge Frauen in der Einfahrt)... und mit meiner signalorangen Hose war ich auch bestens ausgerüstet, um "unauffällig" Flieder zu holen...
ähm, nun ja, ich hörte so etwas wie "Hah!" aus Richtung Fenster....
und wie rettet man die Situation am besten? Genau... fröhlich rüberwinken und "dankeschön!" rufen ...
hat auch funktioniert, man(n) winkte fröhlich zurück...

Der Wiesenkerbel war da wesentlich einfacher zu sammeln...
die stand einfach nur so rum ;)

Montag, 7. Mai 2012

Schmuck "Bretonne"


Noch ganz beduselt von einem wunderbaren Konzert von Nolwenn Leroy in der letzten Woche ist eine kleine limitierte Reihe Ohrhänger in den bretonischen Farben schwarz-weiß entstanden.

Alle bestehen aus nickelfreiem Messing und den wunderbaren handgefertigten Glasblüten aus Böhmen.

Diese Reihe wird es nicht im Shop geben sondern nur direkt über mich.
Bei Interesse einfach mailen (Adresse in der sidebar), mehr Infos dann direkt.

aktuell noch erhältlich: 
 1x die großen (sorry, die Großen vom Bild li.u. sind alle weg...), die an den Kidneyhaken 2x und die anderen u.re. noch 3x
(die großen links unten 18,- Euro und die anderen beiden a 14,-Euro)

*dankeschön*

Und wer noch nicht weiß, was er im Urlaub anstellen soll und die Bretagne noch nicht kennt, dem sei sie hier mit ein paar eigenen Urlaubsimpressionen ein wenig "schmackhaft" gemacht:


Samstag, 5. Mai 2012

Shoppingwetter

Pünktlich zum Wochenende ist der Regen wieder da ;)
Also Shoppingwetter. Internettes Shoppingwetter.

Nachdem ich gestern eine neue (?) Strickzeitschrift namens "annika" entdeckt habe und mein Herz spontan an die Hälfte der vorgestellten Modelle verloren habe, werde ich mich in Kürze in die online-Regale des Wollversandes meines Vertrauens stürzen.

Vorher habe ich aber noch ein paar Neuigkeiten aus den eigenen Reihen zu vermelden...
neu eingestellt sind u.a. ein paar Leinenkissenhüllen (auf Anfrage gern auch mit eigenen Textwünschen), neue Zündhölzer
(sagt ihr eigentlich Zündhölzer oder Streichölzer? Ich sage eigentlich Streichhölzer, schreibe aber lieber Zünd... ??! Und Schwefelhölzer kommen eigentlich nur noch bei H.C.Andersen vor, oder...?) 
in Maxi-Schachteln (240 Stück statt der üblichen 45 pro Schachtel!),
(Halb)Edelsteinschmuck aus weißen Achaten, Aquamarinen, Jaspis; alle Steine übrigens aus Fairem Handel
und neue Klimper-Ohrhänger mit böhmischen Glasperlen...

oder email an mich

Mittwoch, 2. Mai 2012

Löwenzahn"honig"


Was tun mit "unerwünschten Beikräutern"?
Genau - essen. Oder so.

Innerhalb des Zauns im Rasen werden Löwenzähne (Taraxacum off.) eliminiert, außerhalb desselben zu Küchenzwecken geerntet; Wildwuchs und Feld grenzen ja gleich ans Grundstück.
Löwenzahnhonig hat bei uns eigentlich fast schon Familientradition - als Kind wurde er als hustenkurierendes und dabei auch noch schmeckendes Mittel eingesetzt. In der Literatur findet man ihn aber eher als Bestandteil der Frühjahrskur mit reinigender und appetitanregender Wirkung. Den Honig habe ich bspw als Mittel gegen Nierenprobleme gefunden.*
Aber allem voran gibts den Honig bei uns aus diesem Grunde: er ist lecker.

Selbst mal probieren?
Bitteschön:
Am Anfang steht das Blütensammeln.
Mit den Mengenangaben ist das immer so eine Sache, ich wiege normalerweise nichts ab, habs aber fürs Rezept mal getan. Eine große Salatschüssel ergeben so etwa 200g, das reicht dann für fünf bis sechs 200-250g Marmeladengläser.
Die Blüten werden ausgeschüttelt und kurz (!) mit Wasser abgebraust.
Dass die Sammelstelle nicht unmittelbar neben einer Straße oder auf  in irgendeiner Weise chemikalisch belasteten Wiese sein sollte, brauche ich nicht zu erwähnen, oder?
Dann werden die grünen Blütenkelche der Blüten entfernt. Am besten geht das mit einer Schere. Wenn ein paar grüne Teile dran bleiben, ist das nicht dramatisch; zuviel Grün machts allerdings bitter.
Dann die gelben Blütenblätter in einem Liter wasser aufkochen - das ist jetzt die letzte Chance, evtl. noch vorhandenen kleinen Käfern das Leben zu retten, die kommen nämlich an die Oberfläche, sobalds warm wird ;)
Kurz durchkochen lassen und dann den Topfinhalt über nacht ziehen lassen.
Tags darauf die Blüten abseihen und den Sud mit 1 kg Gelierzucker 1:1 und dem Saft einer kleinen Zitrone aufkochen und 4min bzw nach Anweisung auf der Packung sprudeln kochen lassen.
In Gläser füllen, verschließen, fertig.
Ich habe festgestellt, dass der Honig in größeren Gläser nicht komplett fest wird und dann wirklich eher die Konsistenz von flüssigem Honig hat. Beeinträchtigt nicht den Geschmack, ist aber nicht so toll auf dem Brötchen...  das wäre dann vielleicht die Variante zum Tee-Süßen.

* Gegenanzeigen Gallenerkrankungen und Magen-Darm-Geschwüre. Weiteres siehe Haftungsausschluß am Ende der Seite.