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Montag, 19. November 2012

"Snailmail"


Wer keine Briefe schreibt, der bekommt in der Regel auch eher selten welche ;)
Ich liebe beides - bekommen und schreiben, vor allem, wenn es diese "besonderen" Briefe sind. Briefe von besonderer Form oder von besonderen Menschen.
So war es mir gestern ein Vergnügen, das neblig-kalte Wetter mit einer Tasse Tee (nein, diesmal nicht Tee im Bräter) und tintenschwarzen Fingerspitzen zu verbringen. 
Die Schriftart orientiert sich an der Cancellaresca oder auch littera da brevi, einer Schrift aus Italien, 16./frühes 17. Jh. soweit ich weiß. Und ja, sie ist auf dem Foto unscharf und schwer zu erkennen, aber ich möchte ja nicht, dass ihr hier meine Briefe lest ;) - für einen Gesamteindruck reichts.
Es gibt sie auch als PC-Font (aber das nur nebenbei erwähnt, der Brief ist selbstredend handgeschrieben).
***
Auch die Weihnachtskarten für Freunde und Familie sind bereits gedruckt; wir haben uns für ein tolles Motiv im historischen Kostüm in der Münchener Residenz entschieden - zeigen werde ich sie natürlich erst nach den Feiertagen, sonst ist es für die Empfänger ja keine Überraschung mehr.
Und, kleiner Tipp, als i-Tüpfelchen gibt es zur Zeit bei der Post tolle Briefmarken mit Raffaels "Sixtinischer Madonna", damits auch auf dem Umschlag stimmig ist :)

1 Kommentar:

  1. Auf jeden Fall Snail Mail, jedenfalls zu Weihnachten. Meistens verschicken wir Unicef-Karten, nur enge Freunde und Verwandte bekommen Gebasteltes.
    Grüßle
    Ursel

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Dankeschön, daß du dir die Zeit nimmst und hier ein paar Worte hinterläßt...