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Montag, 20. Dezember 2010

Tiere unterm Weihnachtsbaum?

Verantwortungslos.


Manche Dinge kann man nicht oft genug sagen.

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Weihnachten naht mit großen Schritten und auch in diesem Jahr werden wieder viele lebende Geschenke unter so manchem Weihnachtsbaum zu finden sein.
Zunächst mit großer Freude als Kuscheltier betrachtet, stellt man bald nach den Feiertagen fest, daß Miez und Hund eben keine Plüschtiere sind und auch Arbeit machen können, zeitintensiv sind oder Geld kosten und schwupps landet so ein armes Wesen im Tierheim, und die sind gerade am Jahresende meist am absoluten Maximum ihrer Kapazitäten angelangt und voll mit Tieren die, so traurig es klingt, einfach keiner haben will.
Tiere sind fühlende Wesen und gehören nach Weihnachten nicht umgetauscht wie ein Buch oder ein Paar Schuhe.
Wer sogar ungeplant oder als "Überraschung" ein Tier verschenkt - und das nicht nur an Weihnachten - handelt absolut verantwortunglos.

Auch wer geplant an Weihnachten ein Tier zu sich holt oder gar verschenkt, sollte überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, erst nach dem Feiertagstrubel einen neuen Mitbewohner ins Haus zu holen. 
Für die Tiere ist das purer Streß, gleich mit soviel Neuem, fremder Umgebung, fremden Menschen und dann auch noch mit allen Verwandten, Bekannten etc.pp. konfrontiert zu werden (ich kann das absolut nachvollziehen *g). Wartet doch einfach bis zum neuen Jahr und macht´s dann richtig, nämlich streßfrei.


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Ihr dürft diesen Artikel gerne verlinken oder weiter reichen, sehr gerne dürft ihr euch dafür auch das Bild  von meinem Weihnachtskater Iven mitnehmen!
♥Danke dafür!♥

Kommentare:

  1. Liebe maren, zunächst einmal muß ich sagen Iven ist doch einfach göttlich !!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich verlinke diesen Post natürlich, danke das Du darauf aufmerksam macht, ein unbedingtes MUSS ! Schnurrige Grüße

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  2. liebe Maren, der Iven passt prima zu Hopkins ;-))) und deine Worte kann ich nur unterstreichen, wie viele dieser Tier dann zu den Osterferien im Tierheim landen, traurig und wie du schon sagst , verantwortungslos, Tiere gehören zur Familie und eine Anschaffung sollte haargenau durchgeplant sein, in allen Details, nur nicht, weil die sooo niedlich sind, du hast vollkommen recht und sehr gut , dieser post !!!
    herzlichst Kathrin
    bin immernoch total happy, wegen der Wichtelpost !!!

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  3. Liebe Maren, dein Iven paßt wunderbar zu der Weihnachtskatze meiner Tochter, welche ich jetzt zum 4. Advent in einem Post einstellte.

    Solche lebenden Weihnachtsgeschenke die dann doch im Tierheim landen, da sie irgendwann nicht mehr so klein und niedlich sind wie anfangs und auch regelmäßig versorgt werden müssen was vorher nicht so genau durchdacht wurde,gehören sich einfach nicht.

    So sehr ich es schätze das sich Menschen aus Tierheimen Tiere holen, sehe ich doch oft das sich dann jeder erst mal den niedlichen jungen und gesunden Tieren zuwendet. Es wäre viel besser keine solchen Weihnachtsgeschenke überhaupt zu machen, die dann ja doch wieder weggegeben werden, so hätten wenigstens die alten und kranken Tiere aus den Tierheimen eher die Chance auf ein neues Plätzchen.

    Bin immer sehr frustriert wenn ich nach solchen Feiertagen mal wieder ins Tierheim gehe.

    LG Hanne

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  4. Ich kann Dir nur zustimmen - Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum. Ein Tier in sein Leben zu holen bedeutet Verantwortung, Liebe und Hingabe. Dies ist keine Kling-Glöckchenentscheidung! Viel Planung, Lektüren lesen und das Abklären von Für und Wider ist ein absolutes Muss. Wir haben vier Katen. Das bedeutet vier Esser mehr, 4 mal Tierarztkosten, 4 mal Sorg und Leid bei Krankheiten und 4 mal irgendwann Abschied nehmen das einem gewiss auch 4 mal das Herz bricht. Elliot ist am 15. Dezember 16 Jahre alt geworden und ich bete und hoffe das wir Ihn noch lange lange bei uns haben. 16 Jahre sind eine lange Zeit und diese sollte nicht geblendet von Weihnachtslichterglanz entschieden werden.

    In diesem Sinne wünsche ich Dir, Deinem Mann und Deinen Miezen ein gesegnetes Weihnachtsfest, bis auf bald, liebste Grüße Mira!

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  5. Liebe Maren !!!

    JA, ja und nochmals ja !!!!
    GENAU !!!!!!!!!!!!!!!!!

    Habe ich schon in meinem Blog veröffentlich - super gerne & aus ganzem Herzen !

    herzliche Grüße
    Nina

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  6. Liebe Maren,
    würde Deinen Post gerne auch verlinken. Weiss aber nicht wie das geht!!!
    GVLG
    Ira

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  7. Wie Recht du hast, Maren! Nicht nur zu Weihnachten ist das so, sondern eigentlich rund ums Jahr. Ich setze gleich mal einen Link auf deinen Post.
    Lieben Gruß
    Ursel

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  8. Liebe Maren,

    ich stimme dir voll und ganz zu. Das ist einfach unverantwortlich und hat nichts mit Tierliebe zu tun. Die Tiere sind dann irgendwann einfach nur lästig und werden abgeschoben. Einfach nur grausam .

    Viele Grüße
    christa
    ich versuche es zu verlinken , weiß aber auch noch nicht so genau wie das geht.

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  9. Liebe Maren,

    Du sprichst mir absolut aus der Seele! Habe ich selber in der Bekanntschaft schon erlebt, daß Tiere fürs Kind als Weihnachtsgeschenk angeschafft wurden und kurze Zeit später wieder weg mussten. Ich hab mich da auch sehr darüber aufgeregt und bin bei den Betroffenen auf absolutes Unverständnis gestoßen. Wir haben zwei kleine Hunde (die ich vor 3 Jahren zum Nikolaustag angeschleppt habe) und einer von beiden ist aufgrund von Krankheit inkontinent. Das heißt, immer wieder kleine Seen beseitigen. Aber NIEMALS haben wir auch nur im entferntesten daran gedacht ihn abzugeben, denn lieber renne ich ständig mit dem Putzlappen hinter ihm her und er ist so nett, daß er unsere Teppiche verschont.

    Habe auch gerade von dem kleinen Marder gelesen. Wie grausam! Mir bricht das Herz, wenn ich mir das vorstelle, wie der arme Kerl gelitten haben muß. Wie kann man so unbarmherzig sein?
    Ich habe schon mal auf einer sehr belebten Kreuzung eine verletzte Taube eingefangen und zum Tierarzt gebracht und mein Mann und ich haben mal einen herumirrenden Hund auf der Autobahn eingefangen - wir waren die einzigsten, die sich gekümmert haben! Wir haben ihn in der nächsten Tierarztpraxis abgegeben und später erfahren, daß seine Besitzer überglücklich waren, ihn zurückzubekommen. Wir würden sowas immer wieder tun, denn es geht hierbei um LEBEWESEN!

    Ganz liebe Grüße,
    Tanja

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  10. Hallo Maren,
    kann dir da nur zustimmen und verstehe auch nicht, wieso sich so viele Leute so wenig Gedanken machen, bevor sie ein Tier zu sich holen... man sieht es ja wirklich an der Vielzahl der Tiere, die oft Jahre im Tierheim verbringen. Daher und weil sie unserer Katzendame passen sollte haben wir auch eine 12jährige Katze aus dem Tierheim geholt - Candy war zwar von Anfang an eine liebe Katze - aber so richtig warm wurden wir mit ihr nicht - bis vor ein paar Wochen - da ist der "Knoten" geplatzt! Wir brauchten wohl alle etwas länger, uns aneinander zu gewöhnen - war ja kein kleines Kätzchen mehr!
    Iven sieht ja zu süß aus mit der Mütze - hast mich auf eine Idee gebracht... mal sehen, ob ich auch noch ein süßes Foto schießen kann.
    Und die Geschichte mit dem Marder ist ja "unterste Schublade" - kann das auch nie verstehen... habe letztes Jahr noch ein angefahrenes Kaninchen vom Straßenrand aufgelesen und zum Tierarzt gebracht. Wäre ich daran vorbeigefahren, hätte mich das nicht nur diesen Tag lang verfolgt - ich kann dann gar nicht anders, als zu helfen.
    Habe da noch ein Zitat - weiß grad' nicht woher - "Eine Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mir Ihren Schwächsten umgeht" und für mich zählen Tiere da auf jeden Fall dazu!
    GLG Bianca

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  11. Hej Maren,

    leider wirst Du einige Menschen nie erreichen können und das bricht mir immer wieder das Herz.

    Mich beschäftigt ein Fall, der wird auch böse enden. Eine Familie (2 kleine Kinder) in einer 3-Zimmer-Wohnung in unserem Dorf. Letzten Sommer 2 junge Katzen angeschafft, haben seit 3 Wochen einen russischen Hütehund, der jetzt schon aussieht wie ein Bernhardiner-Welpe... Die Leute haben offensichtlich nicht einmal genug Geld für den Zahnarzt... wie soll es dann mit dem Tierarzt aussehen?

    Gruselig.

    Solche Schicksale sehenden Auges mitzuerleben ärgert mich.

    Mach weiter so! Katja

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  12. Toll, dass du darüber schreibst. Das ist gaaaanz wichtig und ich werde nachher auch deinen Post in der Sidebar verlinken mit dem süßen Iven natürlich.
    Unser 10jähriger hat kürzlich sogar einen Tassoartikel mit in die Schule genommen und darüber gesprochen, dass man sich besser kein Tier zu Weihnachten wünschen sollte.
    Er meint aber leider hätten nur wenige Kinder zugehört ....schade !!!
    Vielen lieben Dank , dass du in dieser hektischen Vorweihnachtszeit noch daran gedacht hast und diesen Post veröffentlichst.
    Liebe Grüße
    Stefanie

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  13. Hallo Maren,

    es wird immer unvernünftige Menschen geben, die sich über dieses Thema keine Gedanken machen. Man kann nicht oft genug darüber reden!
    Unsere Hündin Joy ist ein solches "Geschenke-Opfer". Sie saß zwar nicht unterm Weihnachtsbaum aber sie wurde gekauft, um sie zu verschenken, um jemand anderem, der keine Ahnung davon hatte, eine Freude zu machen. Das Resultat war, dass Joy innerhalb von nur drei Wochen an drei verschiedenen Stellen war. Sie wurde herum gereicht wie ein Wanderpokal, bis die Züchterin davon erfuhr uns sie wieder zu sich holte. Da lebte Joy bereits in einer kalten und dunklen Garage und jammerte vor sich hin. Sie wurde einfach ausquartiert, weil sie schließlich nicht stubenrein war...
    Ich kann es nicht verstehen!!
    Wir wurden angerufen und gefragt, ob wir sie aufnehmen wollen. Wir kennen die Züchterin und haben 30 Jahre Erfahrung mit Tieren, besonders Hunden. Und nun lebt dieser Hund hier glücklich und zufrieden vom 1. Tag an. Jetzt seit 9 Monaten. Zum Glück hat sie keine bleibenden Schäden zurück behalten.

    Wünsche dir einen schönen 1. Advent!
    Liebe Grüße, Karina

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  14. Du hast so recht, liebe Maren. Ich schließe mich all meinen Vorrednerinnen an und verlinke den Artikel gern auf meinem Blog.
    Wer sich ein Tier anschafft, übernimmt Verantwortung. Darüber sollte man sich unbedingt im Klaren sein.
    Wir mussten leider in diesem Jahr unsere beiden Lieblinge begraben. Der Max lebte 10 Jahre bei uns und der Felix sogar 17 Jahre, beide aus dem Tierheim.
    Liebe Grüße und frohe Weihnachten. Kerstin

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Dankeschön, daß du dir die Zeit nimmst und hier ein paar Worte hinterläßt...