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Montag, 20. September 2010

Der Teppich von Bork

Vom selben Parkplatz aus wie der Vinkingehavn erreichbar ist das Fahls Kro.
Es beherbergt nicht nur ein gemuetliches Cafe, sondern auch eine kleine, aber feine Ausstellung mit zwei Themenbereichen:
zum einen einen Nachbau des kompletten Maestermyr-Fundes aus Schweden. Dieser Fund besteht aus einer hoelzernen Werkzeugkiste mit einem sehr umfangreichen Schmiedeinventares. Sowohl Schmiedewerkzeug als auch verschiedene Werkzeuge zur Holzbearbeitung, Ketten, einem Rost mit Dreibein zum Kochen etc.
Jedes einzelne Teil wurde von ortsansaessigen Schmieden hervorragend und absolut sehenswert nachgebildet und kann nun besichtigt werden.
Nur eine raum weiter sieht man, womit sich die Frauen in der Zeit, welche die Maenner in der Schmiede standen, beschaeftigt haben: eine Handarbeitsgruppe aus der Umgebung hat sich mit dem Teppich von Bayeux beschaeftigt und in bewundernswerter Fleissarbeit einen eigenen Teppich von Bork geschaffen.
Darin wird die daenische Geschichte der Wikingerzeit erzaehlt.
Eine unglaublich tolle Arbeit!
Sogar die Wolle, mit welcher gestickt wurde, ist eigens pflanzengefaerbt worden.
Inklusive Vorzeichnen, Wolle faerben, sticken und montieren stecken 3050 Arbeitsstunden in diesem Teppich!

Kommentare:

  1. also da bekommt ihr ja so einiges zu sehen, klasse ! liebe Grüße von Kathrin

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  2. Den Teppich von Bayeux habe ich schon gesehen. Wahnsinn, dass sich heute noch jemand die Arbeit macht, sowas herzustellen. Den Bork-Teppich muss ich mir vormerken für das nächste Mal, wenn wir wieder in Dänemark sind. Aber der Rabenmann will jetzt leider erstmal wieder in den Süden. Darum wird das wohl so schnell nichts.
    Grüßle
    die Rabenfrau

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Dankeschön, daß du dir die Zeit nimmst und hier ein paar Worte hinterläßt...