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Freitag, 1. Juni 2018

etsy Shop

Liebe Freunde und KundInnen,
nach längerer Überlegung und eben erfolgter monatlicher Gebührenüberweisung an etsy habe ich beschlossen, den Shop dort vorerst auslaufen zu lassen... soll heißen, alle Artikel sind aktuell noch verfügbar, werden aber nach Ablauf der aktuell bezahlten Einstellfrist nicht verlängert.

Ich nehme dort zu wenig ein, um wirklich mit Gewinn zu arbeiten und möchte den Shop dort nicht nur betreiben, um davon dann dort Einstell-, Paymentbereitstellungs-, Verkaufsgebühren und neuerdings auch noch Umsatzsteuer zu zahlen und nebenbei immer ein wenig abmahngefärdet wegen was-auch-immer zu sein.
Nichtsdestotrotz behalte ich mein Gewerbe und bin weiterhin sowohl hier, über Facebook als auch dort per PN erreichbar und nehme wie gewohnt Bestellungen und Wünsche entgegen.


Danke für euer Verständnis und hoffentlich auf bald...
M.



Mittwoch, 30. Mai 2018

"Parnasso in festa" in Bad Lauchstädt

Der grosse Kursaal

Das vergangene Wochenende hat das Zeug, zum Highlight des Jahres 2018 zu werden.
Ich habe das hübsch verschlafene Örtchen Bad Lauchstädt besucht, wo im Goethe-Theater im dortigen Kurpark Händels "Parnasso in festa"  (HWV 73) im Rahmen der diesjährigen Händelfestspiele Halle gegeben wurde.

"Parnasso" war mir bis dahin zugegebenermassen völlig unbekannt. Aber was für ein Glück, dass sich das jetzt geändert hat und ich gleich zweimal nacheinander in den Genuß dieses schönen Stückes kam.

 Die dreiteilige Serenata wurde 1734 uraufgeführt.
Weitere Informationen gibt es hier: >klick<
Das kleine und wirklich wunderschöne Goethe-Theater bietet für ein Stück dieser Art genau den richtigen historischen und architektonischen Rahmen. Statt eines Fotos (aktuell gibt es außen nur ein Baugerüst zu bewundern) auch hier ein weiterführender Link: >klick<
Ein intimes kleines "Provinztheater", ein wirkliches Kleinod am Rande eines netten Parks und ein Glück, dass es noch erhalten ist. 
Holzbänke, knarzende Dielen, schmale Treppen und schräge Balken in den Gängen zu den Galerien...

Der Samstagmorgen begann mit einem sehr frühen Spaziergang im Kurpark, wo die Tische und Stühle der Cafés gerade zurechtgerückt wurden und sonst kaum eine Menschenseele unterwegs war. Die Fontänen im Wasserbecken sorgten für einen frischen Luftzug, die Sonne schien bereits recht warm und die Wege des Parkes waren geharkt (!).
Ideal, um sich noch für eine Stunde mit einem Buch auf eine der Parkbänke zu setzen.

Putto vor dem Schloß

kleiner Pavillon mit Büste der Christiane Vulpius; im Hintergrund das Wasserbecken mit den Fontänen, dahinter die Kolonade




Nachmittags war es dann endlich soweit und er Vorhang öffnete sich zu einem barocken Feuerwerk an Farbe und Musik.
Barocke Opern werden viel zu selten barock inszeniert und um so mehr ist es ein Genuss, wenn man das erleben darf 
(Regie: Sigrid T´Hooft, Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner; Musik: lautten compagney). 
Die Musiker und die Sänger waren phantastisch, harmonisch und mitreißend. Der Funke sprang vom ersten Moment an über und blieb bis zum letzten Ton. Die Kostüme trotz low budget nicht der übliche Kitsch, der dann als "barock" bezeichnet wird, sondern wirklich historisch orientiertes "Bling" (Ausstattung Niels Badenhop). Ein paar Bilder und eine gut geschriebene Kritik gibt es hier: Klick

Und ja, ich gestehe, ich hatte durchaus ein oder zwei Tränchen der Freude und Rührung im Augenwinkel. Nicht zuletzt auch, weil mich der Riesenapplaus am Ende so sehr für die Mitwirkenden gefreut hat ... und man denen diese Freude auch ansah. Wunderbar.
Mein persönlicher Favorit: der Apollo, großartig gesungen von Riccardo Angelo Strano (Countertenor).


Der nicht singenden, dafür aber zauberhaft tanzenden Thetis an dieser Stelle mein besonderer Dank und Gruß.


Freitag, 18. Mai 2018

en detail


Heute mal ohne Anlaß und Geschichte drumherum einfach nur ein paar meiner Bilder von Türen- und Fensterdetails.


Ich mag diese Art von Aufnahmen und sammle schon eine ganze Weile; vielleicht wirds mal eine Postkartenreihe oder ein Kalender, 
mal sehen....





V.o.n.u. dreimal Schleißheim und Augsburger Schaezler Palais.


Mittwoch, 9. Mai 2018

Pelargonien

Faszination Pelargonien
Formen. Farben. Düfte



seit gestern bis zum 27.Mai 2018 ist im Geranienhaus des Schlossparkes Nymphenburg in München die Sammlung historischer Pelargonien zu bewundern



täglich von 10:00 bis 16:00, der Eintritt ist frei
Es lohnt sich!


Glauciifolium (erstmalig vorgestellt 1822; die älteste in der Sammlung war übrigens von 1712)




Kewense (1932)



Tricolor


Grace Thomas


Abundance

Sonntag, 6. Mai 2018

Brot

(Lange nichts nahrhaftes mehr gepostet....)

Wer mich etwas näher kennt, weiß, dass ich mein Brot in der Regel selbst backe. 
Wer mich nicht näher kennt, weiß das jetzt auch ;)


Eine häufige Reaktion darauf ist das geseufzte "Na du mußt ja viel Zeit haben...". 
Unsinn, es braucht nicht viel Zeit dafür, nur guten Willen. Zum einen backe ich meist gleich 2 Brote auf einen Schlag und friere dann in Hälften ein. Ein halbes Brot reicht für mich normalerweise 4-5 Tage. 
Das spart zum einen Zeit und nutzt den Ofen besser aus. Zum anderen macht der Teig ja während der Zubereitung das meiste von selbst... halt rumstehen und sich gemütlich gehen lassen.
Rezepte gibt es im www ja zuhauf und ich finde, man muss da einfach ein bißchen rumexperimentieren und dann seinen Favoriten finden. Ich mag Sauerteigbrote mit einem kleinen Hefeanteil. Daneben verändere ich gern auch mal die Mehlsorten und gebe  Kräuter und/oder Gewürze hinzu oder auch mal Kartoffelstampf, geriebene Möhren, Mais, Nüsse o.ä.
Wichtig: immer wirklich lange gehen lassen. In Rezepten steht oft, dass beim ersten Mal eine halbe Stunde genügt und beim zweiten Gehen dann 45min. Ich warte mindestens die doppelte Zeit ab. Wenn man das öfter macht, lohnt die Anschaffung von Gärkörben (ich möchte meine nicht mehr missen).

In dieser Woche waren es Brennesselblätter und die Lieblingsgewürzmischung mit Koriander und Kümmel.




P.S. übrigens toll: frisch gebackenes  Brot mit Butter und Bärlauchsalz ...wohl dem, der welches hat ;) 

Mittwoch, 25. April 2018

im Tulpenfieber


Die heutigen Hauptdarstellerinnen 
sind meine im Herbst in Holland georderten Tulpen.
Neue Tulpen sind ja immer wie ein kleines Geduldsspiel... man setzt sie im Herbst und dann heißt es warten. Manchmal lohnt es, manchmal auch eher nicht. 
In diesem Falle bin ich wirklich begeistert und eine größere Nachbestellung im kommenden Herbst ist schon in Planung...

Die ersten Bilder zeigen Rembrandttulpen, die mich sehr an die schönen Stiche der Merian erinnern. Auf dem oberen Foto "Irene Parrot", unten die "Estella Rejnveld".





Ebenfalls neu zu meiner kleinen Sammlung hinzugekommen ist dieser "Flower brick"; ein Original aus England, gemarkt in Oxford.


Die letzte im Bunde ist die Tulpe "Cabanna" mit einem ganz zarten Farbverlauf  von rosé ins weiße.



Donnerstag, 12. April 2018

Sternmagnolie

Heute mal keine Kostüme....   
heute stand meine kleine Sternmagnolie Modell.



Montag, 9. April 2018

1783 Chateau de Mairy

„Beim Gesandten, Anno 1783“


Chateau de Mairy 5.-8.April 2018

1783, Herr Beyschlag ist nach Frankreich gesendet worden, um den dortigen Gesandten eines deutschen Fürsten, der in die Jahre gekommen ist, zu unterstützen. Denn viel steht an. Dem König wird zur Geburt des Dauphin gratuliert. Europa ist froh, dass der Vorfrieden von Paris unterzeichnet wurde. Auch soll an die heimischen Damen des Hofstaates von den neuesten Pariser Moden berichtet werden…



Am vergangenen Wochenende war es nun also soweit... die Zeitreise nach Frankreich ins späte 18te Jh stand auf dem Plan.
Das Auto war voll, die Laune gut und das Wetter hätte besser nicht sein können.
Bei strahlendem Sonnenschein empfing uns das Chateau in Mairy sur Marne und war unser Heim für etwas mehr als drei Tage.
"unser", das heißt: 23 Personen Herrschaft und 9 Personal 

(Bild: M von Bolt)

Wie üblich gab es einen gewissen Ablaufplan, nach dem sich dann auch die Auswahl der mitzunehmenden Kleidungsstücke richtete. Neben der Morgengarderobe sind das Tages- und Jagdkleidung für Spaziergänge und Tanzstunde sowie Galarobe für den Abend. Da kommt einiges zusammen, aber genau das ist es ja auch, was Spaß macht... wenn man die Sachen hat, möchte man sie schließlich auch tragen.
Highlight an diesem Wochenende war der Tanz, der diesmal wesentlich mehr zum tragen kam, als sonst üblich...  dank eines hervorragenden und engagierten Tanzmeisters und seiner bezaubernden Begleitung am Cembalo.
Statt der üblichen Longways wurden Quadrillen getanzt... auf solchen Events eher die Ausnahme, umso mehr hat es mich gefreut. Das war, auch wegen der tollen musikalischen Begleitung, wirklich toll.

Fazit: schön war´s.











(Bild von M von Pöllnitz)

(Bild von Helga Váradi)



Alle optischen Eindrücke in diesem Post sind, sofern nicht anders unterschrieben, dankenswerter Weise von Stefan Winter zur Verfügung gestellt worden. Merci.


Mittwoch, 14. März 2018

Stephen Hawking1942-2018... rest in π - s ...

Sonntag, 25. Februar 2018

Tournürchen im Schnee

Was macht man, wenn man sonntags keine Lust zum arbeiten hat, 
das Wetter zwar eisig (es kratzt heute die minus 10 an), aber sonnigschön ist und 
zudem noch Schnee liegt?
Genau. Man holt die Tournüre vom Dachboden, zwiebelt sich an ( 7 Schichten Kleidung am Oberkörper)...
...und macht ein paar Fotos.






Am Ort des Geschehens im Januar 1837:  
Ein Jäger und sein Gehilfe finden an dieser Stelle im Wasser der Glonn den eisigen Tod.
Der Stein mit dem Kreuz erinnert daran.









Montag, 12. Februar 2018

auf ein Neues....

Das erste Projekt in diesem Jahr.  
Auf geht´s.


Samstag, 3. Februar 2018

neue Karte

Eben aus der Post gefischt: meine Belegexemplare der Leberblümchenkarte.
Das ist damit nach den Englischen Rosen das zweite Motiv,das über den Kartenverlag art&nature publiziert ist und ich freue mich sehr! Schön sind sie geworden!